Posts mit dem Label Topfgarten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Topfgarten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 13. Juni 2024

Stangenbohne 'Blauhilde' bietet Sichtschutz, Sonnenschutz und leckere Ernten - auch auf Balkon und Terrasse

Wer wenig Platz hat, beispielsweise der Gärtnerleidenschaft nur auf der Terrasse oder dem Balkon frönen kann, muss sich etwas einfallen lassen. Die samenechte Stangenbohne 'Blauhilde' wächst auch im Kübel oder Pflanzgefäß schnell zu einem Sichtschutz oder grünen Schattenspender heran und dann lassen sich von ihr auch noch leckere Bohnen ernten – fast ohne Bücken. (zuletzt bearbeitet 13.06.2024)

Wer eine Pflanze sucht, die wenig Standfläche benötigt, findet in der Stangenbohne 'Blauhilde'* die Lösung: Dieser Linkswinder wächst sehr schnell über zwei Meter hoch - und dazu reicht ihm auch ein Terrakottakübel oder ein anderes Pflanzgefäß und eine Kletterhilfe, beispielsweise ein Rankgitter.

Aussäen kann man sie von Anfang Mai bis Ende Juni. Die Ernte beginnt etwa im August und dauert ungefähr bis Mitte Oktober. Die rosavioletten Blüten sind sehr niedlich. Aus ihnen werden attraktive blauschwarze Bohnen, die später beim Kochen grün werden und sehr gut schmecken.

Meine Stangenbohnenpflanzen der Sorte 'Blauhilde' teilen sich dieses Jahr einen Kübel mit zwei Zucchinipflanzen der Sorte 'Atena Polka' F1

Stangenbohnen gehören genauso wie die niedrig bleibenden Buschbohnen zu den Gartenbohnen Phaseolus vulgaris, die wiederum der Familie der Hülsenfrüchtler und der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler angehören. Bohnen spielen seit Jahrtausenden in der Ernährung eine wichtige Rolle, vor allem die reifen, trocknen Bohnen als Eiweißlieferanten. Die ältesten Funde der Gartenbohne stammen aus einer Höhle in Peru und werden auf 6000 v. Chr. datiert.

Anzeige

Der Vorteil von Stangenbohnen gegenüber Buschbohnen: Sie benötigen weniger Standfläche und man muss sich zum Ernten kaum bücken – ein Segen für Rückengeplagte.

An der niedlichen Blüte der 'Blauhilde' erkennt man die Zugehörigkeit zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütler
Die Hülsen der 'Blauhilde' zeigen die Zugehörigkeit zur Familie der Hülsenfrüchtler (Leguminosen). Die Hülsen dieser Sorte werden unreif geerntet, gekocht und beispielsweise als Bohnengemüse, Bohnensalat oder als Grüner-Bohneneintopf geliebt.

Wichtig zu wissen: Bohnen darf man nicht roh essen, da das enthaltene giftige Phaseolin nur durch Kochen (Erhitzen über 70 °C) zerstört wird.

Stangenbohnen und andere Gartenbohnen sind nicht winterhart, sondern einjährige, krautige Pflanzen, die man im nächsten Jahr wieder neu säen muss, wenn man sie wieder als Sichtschutz oder zum Beernten haben möchte.

Wie sich die Stangenbohne 'Blauhilde'* mit Mitbewohnern im Kübel verträgt

Ich habe die 'Blauhilde' aus Platzmangel in den letzten Jahren mit anderen Pflanzen zusammen in einen großen Kübel gesät. Hier ein paar Beobachtungen, die ich auf meiner heißen und trockenen Terrasse gemacht habe:

2014 stand die Stangenbohne 'Blauhilde' mit einer kalifornischen Buschtomate 'Maglia Rosa' sowie Kapuzinerkresse in einem Kübel. Die Stangenbohne hatte ich am 19. Mai ausgesät. Schon 11 Wochen später konnte ich die ersten Bohnen ernten. Mein Eindruck war, dass die drei Pflanzenarten gut miteinander harmonierten. Allerdings habe ich der Tomate bei extremem Sommerwetter über Mittag gelegentlich einen Sonnenschirm aufgespannt, da diese Sorte zarte Blätter hat und höhere Luftfeuchtigkeit gewohnt ist, als das Wüstenklima auf meiner Terrasse im Hochsommer hergibt.

Die drei waren ein gutes Team: Stangenbohne 'Blauhilde', Tomate 'Maglia Rosa' und Kapuzinerkresse
2015 habe ich die Stangenbohne 'Blauhilde' mit einer anderen Tomate, der 'Tigerella', kombiniert. Beider Samen habe ich am 20.4.2015 gelegt. Erste Bohnen konnte ich bereits am 18.7.2015 ernten. Auch diese Kombination passte. Später im Sommer bekam die Stangenbohne jedoch Spinnmilben (die mögen trockenes Klima) und sah dann nicht mehr so schön aus, da ich nichts dagegen unternommen habe.

Anzeige

2017 habe ich die restlichen 'Blauhilde'-Samen (Saatgut gekauft im Frühjahr 2014, es war immer noch sehr gut keimfähig) zusammen mit Zucchinisamen am 17.5.2017 in einen Kübel gesät, siehe Bild ganz oben. Die ersten Bohnen habe ich am 23.7.2017 geerntet.

Interessante Beobachtungen bisher: Zuerst hatten die Zucchinipflanzen die Vormacht im Kübel, sie entwickelten rasend schnell riesige Blätter und viele Zucchini-Blüten und –Vorfrüchte. Doch nach der ersten Zucchiniernte (Mitte Juli) schlug das Kräfteverhältnis um: Die Bohnen gruben den zwei Zucchinipflanzen zunehmend Nährstoffe und Wasser ab, sie explodierten förmlich und trugen sehr viele Bohnen, während die Zucchinipflanzen langsamer wurden. Schon 2015, als ich die runde Zucchinisorte 'Floridor' mit einer Süßkartoffel kombiniert habe, war mein Eindruck, dass sich die so kräftig wirkenden Zucchinis in einer Konkurrenzsituation und bei schwierigen Verhältnissen wie trockener Hitze auf einer Terrasse nicht gut durchsetzen können – sie sind anscheinend keine Kämpfer, im Gegensatz zur Stangenbohne 'Blauhilde'. Man muss den Zucchini also entweder einen eigenen Kübel beziehungsweise einen Platz im Beet geben oder immer hinterher sein und darauf achten, dass sie bei Konkurrenz genug Wasser und Nährstoffe abbekommen. Die Konkurrenzkraft der Bohnen dürfte auf die starke Wurzelverzweigung von Leguminosen zurückzuführen sein. Dies schützt sie vor kurzzeitiger Trockenheit. Außerdem werden an ihren Seitenwurzeln von Knöllchenbakterien so genannte Wurzelknöllchen gebildet, die Stickstoff aus der Luft fixieren können. Auch das ist ein Vorteil gegenüber Konkurrenten – und eine Eigenschaft, die Leguminosen zu sehr guten Vorfrüchten/Gründüngungspflanzen macht.

Die Stangenbohne 'Blauhilde' bringt nicht nur frisches Grün, hübsche Blüten und dunkle Bohnen auf die Terrasse, sie verringert – wenn wie hier gewünscht - auch den Sonneneinfall durchs Fenster und damit die Hitze in der Wohnung.

Stangenbohne 'Blauhilde'* ernten, kochen (!) und genießen

Der erste Bohnen-Erntetag war bei mir der 23.7.2017. Eine Woche danach konnte ich noch einmal so viele ernten. Vorsicht: Bohnen sind kein „Naschgemüse“, das man pflückt und in den Mund steckt. Bohnen müssen vor dem Verzehr gekocht werden!
Meine knackig frischen, blauen Bohnen wurden in Salzwasser gekocht, wobei sie sich, wie erwartet, grün färbten, und wurden dann weiter zubereitet. Sie waren aromatisch und völlig fadenlos! Ein Genuss.

Rezepte für Bohnen gibt es viele: Man kann sie typisch deutsch mit Zwiebeln, Butter und Bohnenkraut als Beilage zubereiten oder griechisch in einer Olivenöl-Tomatensoße mit Petersilie (noch besser schmeckt es mir mit Dill) kochen und mit ein paar Scheiben Baguette genießen.

Die ursprünglich blauen Bohnen wurden nach dem Kochen in Wasser in der Pfanne mit Olivenöl, Knoblauch und Tomaten geschmort, mit Salz, Pfeffer und Dill abgeschmeckt, auf Brot angerichtet und mit Schafskäse serviert.

Ein anderes Rezept (Quelle weiß ich nicht mehr) schlägt vor, die Bohnen in einem Sud mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und eventuell anderen Gewürzen zu kochen, in Speck einzuwickeln und im Ofen zu backen.

Man kann aber auch die eigene Fantasie spielen lassen und beispielsweise die Bohnen mit Champignons zusammen in einer Thymian-Sahnesoße zubereiten und mit Pasta anrichten. Guten Appetit!

Nachtrag:
Die letzten Bohnen der 'Blauhilde' habe ich am 14. September geerntet. Beim Schnippeln musste ich bei den größeren einige Fäden ziehen, nach dem Kochen waren sie aber alle wieder wunderbar zart (und natürlich grün). Ich habe sie nach dem Weichkochen mit einer Art Béchamelsoße zubereitet (Mehlschwitze mit Gemüsebrühe und Kaffeesahne abgelöscht und noch einmal aufgekocht). Dazu gab es Lachs (nur in Butter und Zitronensaft in der Pfanne gebraten, gesalzen und gepfeffert) sowie Kartoffelstampf. KÖSTLICH! Ein Gericht, mit dem man sicher auch Gäste überzeugen kann.

Anzeige


Buchtipp in eigener Sache

Wie das Gärtnern in Töpfen, Kübeln und anderen Pflanzgefäßen auf Balkon, (Dach-)Terrasse, im Garten und anderswo ganz nach individuellem Geschmack und Vorlieben funktioniert, habe ich anfängergerecht in diesem Buch beschrieben.
Buchtipp Gärtnern in Töpfen - Garten, Terrasse, Balkon, Eingangsbereich - Werbelink Amazon.de
Gärtnern in Töpfen:*
Balkon und Terrasse mit Pflanzen gestalten*
Eva Schumann
Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart, 1. Auflage (2019)
Taschenbuch/Klappenbroschur, 128 S.,
86 Farbfotos, 3 Farbzeichungen, 17 Tabellen
ISBN 3-8186-0635-8





* Werbelink

Das könnte Sie auch interessieren
Anzeige


Donnerstag, 23. Mai 2024

Sommerflieder im Kübel - Erfahrungen, Pflege und Überwinterung

Sommerflieder beziehungsweise Schmetterlingsflieder sind beliebte Gartengehölze, weil sie Schmetterlinge, Bienen, Hummeln und andere Insekten anlocken, die man daran schön beobachten und fotografieren kann. Normalerweise werden die Sträucher in den gewachsenen Boden im Garten gepflanzt, doch nicht überall hat man die Möglichkeit dazu. Seit mehreren Jahren kultiviere ich erfolgreich zwei Sommerflieder im Kübel in meinem Topfgarten auf einem Tiefgaragendach mit extremer Sommerhitze - den einen seit 2012, den anderen seit 2019. Meine bisherigen Erfahrungen, Pflege- und Überwinterungstipps.

Den deutschen Namen Schmetterlingsflieder hat Buddleja davidii (hier "Black Knight'), weil er viel von Schmetterlingen (Tagfaltern, im Bild Tagpfauenauge) besucht wird, die seine Blüten als Nektarquelle schätzen. (Wer Schmetterlinge im Garten fördern will, sollte auch deren Raupen einige Raupen-Futterpflanzen bieten, denn die leben nicht am Schmetterlingsflieder.)
Ich liebe Sommerflieder (Buddleja), besonders Schmetterlingsflieder (Buddleja davidii), und wollte gerne einen in meinem Beet im Gemeinschaftsgarten haben. Meine Gartenecke mit Terrasse und Staudenbeet befindet sich jedoch auf einem begrünten Tiefgaragendach mit dünner Erdauflage. Wegen dieser dünnen Erdschicht wollte ich keine stark wachsenden Gehölze direkt in die Erde pflanzen - und manche Sommerfliedersorten werden über 3 m hoch und breit. Ich befürchtete, dass die kräftigen Wurzeln das Dach beschädigen könnten - auf dieser Dachterrasse ist es nämlich sonnig und im Sommer extrem heiß, die Wurzeln würden also ziemlich sicher auf Wanderschaft gehen. Um Schäden zu verhindern, pflanzte ich daher meine beiden Sommerflieder in Kübel und halte sie mit Schnittmaßnahmen, wenig Düngung und knappe Bewässerung klein.

Anzeige


Schmetterlingsflieder-Sorten im Kübel

Seit 2012 habe ich einen Sommerflieder Buddleja davidii 'Black Knight'. Und ja, er lebt immer noch und er ist auch trotz seiner Wüchsigkeit dank Schnittmaßnahmen in einer handhabbaren Größe geblieben. Ich habe damals bei der Auswahl vor allem auf die Blütenfarbe geachtet und die dunklen Blütenstände von 'Black Knight' passten meiner Meinung nach am besten zu den Stauden um ihn herum. Doch als er mich schon im ersten Jahr weit überragte, wurde mir klar, dass es nicht so leicht sein würde, ihn im Zaum zu halten. Tatsächlich wird diese Sorte bis zu 3 m hoch und breit.

Mein Sommerflieder (Buddleja davidii 'Black Knight') sollte eigentlich nur einen etwas höheren Hintergrund für die Stauden bilden. Er wuchs jedoch sehr stark und wurde schnell ausladend, wodurch er dem Wind viel Angriffsfläche bot (das Bild ist von 2014, im zweiten Sommer nach der Herbstpflanzung). Inzwischen halte ich den Sommerflieder durch Schnitt etwas kleiner und kompakter. Wer aber einen großen Kübel und viel Platz hat, kann ihn groß werden lassen. Er ist auch ein schöner "Solitärstrauch".
Nicht nur Schmetterlinge, auch Bienen und Hummeln lieben den Schmetterlingsflieder
Mein "Schwarzer Ritter" (Buddleja davidii 'Black Knight', Bild oben) steht in einem großen schwarzen Kunststoffkübel. Den Kübel hatte ich sowieso da und Kunststoff hat den Vorteil, dass das Wasser daraus weniger schnell verdunstet als aus Terrakotta-Gefäßen*. Auch damit sich der schwarze Kübel nicht durch direkte Sonneneinstrahlung aufheizt, steht er in zweiter Reihe hinter Pflanzgefäßen aus Naturmaterialien, in denen ein Lampenputzergras, eine Rose und verschiedene Stauden wachsen (siehe auch Winterfeste und frostsichere Topfmaterialien)

Kompakte Sorten des Schmetterlingsflieders wie hier 'Flower Power'/'Bicolor' eignen sich besser für Balkon, Terrasse oder kleinere Hauseingange. Das Bild ist im Jahr der Frühjahrspflanzung aufgenommen, er hatte drei Blütenstände, zwei Jahre später waren es zehn Haupttriebe mit Blütenständen.
Seit Frühjahr 2019 habe ich einen weiteren Sommerflieder (Buddleja davidii 'Flower Power'/'Bicolor'). Sein Kübel ist aus einem der neuen faserverstärkten Verbundmaterialien (siehe auch Winterfeste, frostsichere Pflanzgefäße). Ich teste das neue Material, weil es viel leichter ist als Stein oder Terracotta, aber ähnlich attraktiv ("Naturlook") und angeblich frostfest - durchaus interessant, wenn man Probleme mit zu schweren Pflanzgefäßen hat. Der Sommerflieder in diesem Kübel wächst kompakter, was typisch für die Sorte 'Flower Power'/'Bicolor' ist.

Es gibt weitere kleinbleibende Sorten, die von Baumschulen und Fachhändlern speziell für die Kübelbepflanzung angeboten werden, beispielsweise:
Anzeige


Blattläuse am Sommerflieder

Blattläuse am Sommerflieder
Die Triebspitzen meiner Sommerfliederr werden jedes Jahr zu Anfang von Blattläusen heimgesucht. Werden es sehr viele der meist schwarzen Blattläuse, zerdrücke ich sie (mit Gummihandschuhen) oder spüle sie mit einem weichem Wasserguss ab. Dabei überleben sicher immer einige und krabbeln wieder zurück (oder werden von Ameisen zurückgebracht). Doch nach einiger Zeit verschwinden sie von alleine beziehungsweise werden sie von Vögeln aufgepickt oder von Marienkäfern und anderen Blattlausvertilgern (Larven von Schwebfliegen, Florfliegen, räuberischen Blumenwanzen etc.) im Garten gefressen.

Hilfe naht! Aber Marienkäfer und andere Nützlinge kommen und bleiben nur, wenn der Garten nicht völlig blattlaus- beziehungsweise frei von Beutetieren ist.

Schmetterlingsflieder am Auswildern hindern
Buddleja davidii ist ein Neophyt, also eine Pflanze, die erst nach 1492 zu uns gelangte (Liste der Neophyten in Deutschland bei Wikipedia). Ursprünglich stammte der Schmetterlingsflieder aus dem Hochland des südwestlichen China und Tibet. Da der Strauch relativ anspruchslos ist, kargen Boden und Trockenheit verträgt, kann er sich auf Brachgelände (oft als Erstbesiedler und Wegbereiter), aber auch auf Schotterinseln in Flussauen ansiedeln. In Deutschland sind bisher keine negative Auswirkungen auf die Pflanzen- und Tierwelt beobachtet worden, in der Schweiz wurde Buddleja davidii jedoch von der Schweizerischen Kommission für die Erhaltung der Wildpflanzen auf ihre Schwarze Liste gesetzt, dort fürchtet man, Buddleja verdränge heimische Pflanzen. Mehr zu diesem Thema siehe Bundesamt für Naturschutz über Buddleja.

Wer auf Nummer sicher gehen will, hindert seinen Schmetterlingsflieder daran, Samen zu entwickeln, die dann verteilt werden können, indem er die Blütenstände herausschneidet, wenn sie zu welken beginnen, und gibt sie in die Restmülltonne. Das Zurückschneiden nach der Blüte hat auch den Vorteil, dass jüngere Blütenstände nachwachsen und der Strauch den ganzen Sommer eine blühende Augenweide für uns Menschen und eine Rüsselweide für die tierischen Nektargourmets bleibt.

PS: Obwohl der Wind alles mögliche an Samen in meine Ecke des Gemeinschaftsgartens kehrt und ich ständig gegen keimende Ahörner, Rosen, Wildkräuter und anderes ankämpfen (sprich: hacken und jäten) muss, habe ich in den zwölf Jahren noch keinen einzigen Sämling von Sommerflieder feststellen können.

Sommerflieder - Bewässerung und Düngung

Bewässern und Düngen beeinflussen das Pflanzenwachstum. Da ich den Schmetterlingsflieder 'Black Knight' nicht zu noch stärkerem Wachstum anregen möchte, halte ich ihn eher knapp. Grundsätzlich werden meine Pflanzen im Kübel nach Bedarf gegossen - wobei ich auch immer den Wetterbericht im Auge habe, um nicht zu gießen, wenn es später sowieso regnet.

Der Sommerflieder steht im Kübel hinter der Rose. Im Sommer wird bei mir einmal am Tag gegossen und gelegentlich gedüngt.

Während heißer Sommerphasen gieße ich grundsätzlich täglich morgens, bevor die Sonne meine Gartenecke erreicht und es zu heiß wird. Ich dünge ohne festes Konzept, sondern nach Beobachtung: Wirken Pflanzen sehr schwach, bekommen sie ein paar Handvoll organischen Dünger (den, den ich gerade da habe), wirken sie zu mastig, dann müssen sie bei der Fütterung einmal aussetzen. Besonders beim Sommerflieder achte ich darauf, dass die Blätter zwar gesund, aber nicht mastig aussehen. Gegossen wird er wie alle anderen Pflanzen maximal einmal am Tag (obwohl der Kübel  und damit der Wasserpuffer für ihn knapp ist.

Anzeige


Schneiden von Sommerflieder

Obwohl Sommerflieder eigentlich sommergrün ist, hat meiner bisher so gut wie immer den ganzen Winter über seine Blätter gehabt - bis ich ihn stutze. Ende Februar schneide ich störende Triebe heraus und kürze die verbleibenden um etwa die Hälfte. Kommt noch einmal Spätfrost und die Spitzen haben einen Schaden, schneide ich nach.

Meiner Erfahrung nach halten Sommerflieder einiges aus. Ich habe den Schmetterlingsflieder Buddleja davidii 'Black Knight' schon zu jeder Jahreszeit geschnitten, am Anfang auch im Sommer, weil ich ihn durch Schneiden kleinhalten wollte - inspiriert durch die Bonsai-Erziehung, bei der auch große Gehölze durch Schneiden und andere Maßnahmen auf Zimmerpflanzengröße gehalten werden - so klein wollte ich ihn natürlich nicht, aber er soll bei etwa 2 m bis 2,50  Höhe bleiben und die Blüten sollen auch nicht, wie zu Anfang lediglich an den Spitzen sehr langer Triebe sitzen.

Eine weitere Maßnahme, die ich zum Kleinhalten im Herbst und manchmal auch während Schlechtwetterperioden im Spätsommer durchführe: Ich den Kübel vom Boden hab, damit eventuell unten herausgewachsene Wurzeln abreißen - das schont das Dach und dämmt das Wachstum des Sommerflieders.

Anzeige


Aus meiner bisherigen Erfahrung empfehle ich den Rückschnitt Ende Februar. Dabei entferne ich störende Triebe und kürze den Rest um die Hälfte ein. Einige Male kam danach noch einmal relativ tiefer Frost und ich musste den Sommerflieder bis ins nicht Abgefrorene nachschneiden.

Frostschaden am Sommerflieder

2017 kehrte nach dem Schneiden und dem darauf folgenden Austrieb noch einmal starker Frost zurück. Die Temperaturen sanken so tief, dass aller Austrieb einschließlich der meisten Reserveknospen abfror. Ich schnitt die erfrorenen Triebspitzen noch weiter zurück, obwohl ich an den verbleibenden Stummeln keine lebenden Knospen mehr fand. Doch ich wollte nicht zu früh aufgeben.

Es passierte lange nichts und ich dachte nach einigen Wochen (!!!), das Gehölz sei wirklich tot. Nirgendwo zeigte sich noch Grün, wenn ich an der Rinde kratzte. Ich kaufte schließlich eine Ersatzpflanze, denn ich wollte gerne die gleiche Sorte wieder haben. Doch dann trieb der alte Sommerflieder an einem der alten Aststummel doch wieder aus und ist mit der Zeit wieder recht schön geworden. Den Ersatz-Sommerflieder bekam meine Mutter.


Sommerflieder im Kübel - Zusammenfassung

Sommerflieder eignet sich gut für die Pflanzung im Kübel. Allerdings benötigen ausladende Sorten einen großen, schweren Pflanzkübel und/oder eine zusätzliche Befestigung, damit sie sich voll entfalten können, ohne bei Wind umgeworfen werden. Für eine Terrasse oder einen Balkon sind die Zwergsorten zu empfehlen.

In Jahren mit Spätfrostschaden blüht der Schmetterlingsflieder später, weil es Zeit braucht, bis die Ersatzknospen austreiben. 


Buddleja davidii 'Black Knight' im Kübel (2021)


Hummel an Buddleja x weyeriana 'Flower Shower' (2021)


Schmetterlingsflieder Buddleja x weyeriana 'Flower Shower' (2021)


Distelfalter am Schmetterlingsflieder Buddleja davidii 'Black Knight' (2022)



Buchtipp in eigener Sache
Gartenbuch Eva Schumann - Werbelink zu Amazon.de
Gärtnern in Töpfen:*
Balkon und Terrasse mit Pflanzen gestalten*
Eva Schumann
Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart, 1. Auflage
Taschenbuch/Klappenbroschur, 128 S.,
86 Farbfotos, 3 Farbzeichungen, 17 Tabellen
ISBN 3-8186-0635-8

 
 
 
*Werbelink

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige



Dienstag, 5. März 2024

Knoblauchsrauke – ein Wildkraut auch für Garten und Balkon

Die Knoblauchsrauke ist eine schon vor Tausenden von Jahren genutzte heimische Wildpflanze, die aber ein wenig in Vergessenheit geriet. Nun wird sie wiederentdeckt und startet sogar eine neue Erfolgstour als Gewürz- und Heilpflanze in Gärten, auf Balkonen und wo Hobbygärtner, Kleingärtner, Urban Gardener und Guerilla Gardener sie sonst noch hinsäen oder pflanzen. So geht's! (aktualisiert 29.4.2023)

Knoblauchsrauke Alliaria petiolata im April erntefertig auf der Terrasse
Die meisten, die sich dem Kräutersammeln verschrieben haben, kennen die Knoblauchsrauke, denn sie ist die älteste bekannte heimische Gewürzpflanze und wurde schon vor mehr als 6000 Jahren in Holstein und Dänemark genutzt. Außerdem gilt sie seit langem als Heilpflanze, die antiseptisch, schleimlösend und harntreibend wirken soll.

Anzeige

Zerreibt man die Blätter zwischen den Fingern, verströmen sie einen ganz leichten Knoblauchduft. Auch der Geschmack ist pfeffrig mit etwas Knoblaucharoma - zum Sommer hin wird das Knoblaucharoma geringer und der Kressegeschmack stärker. Als Arme-Leute-Gewürz wurde sie im Mittelalter in den Gärten angebaut. Geriet später aber in Vergessenheit.

Auch Schmetterlingsfreunde schätzen die Pflanze: An ihr beobachten sie das Waldbrettspiel, einen Tagfalter, sowie den Aurorafalter. Und sie ist nicht nur Nektarpflanze für manche Falterarten, sondern auch Futterpflanze für verschiedene Raupen (bekanntermaßen das Jugendstadium von Faltern).

Knoblauchsrauke Alliaria petiolata
Die Knoblauchsrauke gehört zur Familie der Kreuzblütler – das ist die Pflanzenfamilie, zu der auch Radieschen, Rettich, Rucola, Gartenkresse, Gelbsenf (Gründüngungspflanze in der Landwirtschaft) und die ganzen Gemüsekohlarten gehören. Andere Namen für die Knoblauchsrauke/Knoblauchrauke sind Knoblauchskraut, Lauchkraut und Knoblauchhederich.

Anzeige

Die Knoblauchsrauke ist eine heimische Pflanze Europas und tritt oft mit der Brennnessel* zusammen auf, denn beide mögen frische, stickstoffreiche Lehmböden im lichten Schatten. Auf dem amerikanischen Kontinent ist sie dagegen eine invasive Art.

Je nach Boden und Lage kann die Knoblauchsrauke von wenigen Zentimetern bis zu einem Meter hoch werden. Sie ist zweijährig bis ausdauernd, das heißt: Sie blüht in der Regel im/ab dem zweiten Jahr nach der Aussaat.


Knoblauchsrauke im Garten, auf dem Balkon und der Terrasse

Die Knoblauchsrauke kann man im Gartenbeet, aber auch im Topf, Kübel oder in der Pflanzkiste anbauen. Sie mag einen Platz im Halbschatten und sie mag gerne für sich sein, denn tatsächlich wirkt sie abtötend auf Mykorrhizapilze in ihrer Nähe, die manche Gehölze in der Keimlingsphase benötigen.

Wo kann man Knoblauchsrauke kaufen?

Knoblauchsrauke kann man aus Samen* heranziehen, doch bei Stauden- und Kräutergärtnereien mit Wildpflanzensortiment bekommt man auch Pflanzen.

Aussäen kann man die Knoblauchrauke im geheizten Gewächshaus ganzjährig, im Freien von April bis Oktober. Die Samen werden nur leicht mit Erde bedeckt und anschließend angegossen.

Sät man während der warmen Monate aus beziehungsweise ins warme Gewächshaus, sollte man die Aussaaten zunächst kühl stellen. Meine im vergangen Sommer in einen Topf auf der Südterrasse gesäten Samen waren zuerst nicht aufgegangen – vermutlich, weil die Kälteeinwirkung fehlte -, dafür erschienen die Pflänzchen ganz überraschend im nächsten Frühjahr (siehe Bild oben). Das ist vermutlich auch der Grund, warum manche Samenanbieter eine Aussaat im September/Oktober ins Freie empfehlen.

Blühende Knoblauchsrauke


Die blühende Knoblauchsrauke hat sich im vergangenen Jahr selbst zum Schnittlauch gesät. Bis vor drei Wochen wurde sie von ihm noch überragt, jetzt bringt sie ihn in Bedrängnis, weshalb ich sie bald ernten werde.


Nach der Blüte bilden sich dünne, grüne Schoten, die sich später hellbraun färben.


Die Samen neigen auch zum Überliegen, das heißt, manche keimen erst in den Folgejahren. Dafür säen sich die Pflanzen später gerne selbst aus (Selbstversamer).

Die Knoblauchsrauke mag am liebsten frischen, nährstoffreichen Lehmboden oder eine entsprechende Pflanzerde. Sie gedeiht am besten im Halbschatten, entweder am Gehölzrand oder im lichten Schatten unter Gehölzen.

Anzeige
Wildkräuter (Saatgut-Set)*
Stellvertreterbild


Verwendung

Zur Verwendung als Gewürz werden die Blätter am besten von April bis Juni gesammelt beziehungsweise geerntet. Man kann sie klein schneiden und
  • Salaten, Kräuterbutter, Quark- und Joghurt-Dips sowie Wildkräuterpestos beimischen oder 
  • auf das Butterbrot, das Käsebrot, über das Omelett oder auf die Suppe streuen. 
Auf jeden Fall sollte die Knoblauchsrauke roh verwendet werden, da sich die Aromastoffe beim Kochen verflüchtigen!

Die Blüten der Knoblauchsrauke gehören zu den essbaren Blüten und passen zu Pikantem: Die Samen schmecken scharf und lassen sich wie schwarzer Pfeffer verwenden. Die Pfahlwurzel der Pflanze kann man wie Meerrettich zubereiten.

Buchtipp in eigener Sache:

Gärtnern in Töpfen:*
Balkon und Terrasse mit Pflanzen gestalten*
Eva Schumann
Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart, 1. Auflage (2019)
Taschenbuch/Klappenbroschur, 128 S.,
86 Farbfotos, 3 Farbzeichungen, 17 Tabellen
ISBN 3-8186-0635-8



*Werbelink

Anzeige




Samstag, 10. Juni 2023

Feige 'Violetta' - einer meiner mehrjährigen Pflanzenlieblinge in meinem Topfgarten auf der Terrasse

Seit dem Frühjahr 2018 teste ich die Feige 'Violetta' ("Bayernfeige") auf meiner Südterrasse. Der Feigenbaum steht in einem Terrakottakübel und gedeiht bisher prächtig. Die alten Früchte am Stamm reiften im bereits im ersten Sommer und jede Menge neue wurden in der Krone gebildet. Ich konnte sie noch im gleichen Jahr ernten. (zuletzt aktualisiert am 29.04.2024)

Feigenbaum im Kübel auf der Terrasse (Bayernfeige 'Violetta').

Meine Terrasse liegt auf einem begrünten Tiefgaragendach vor einer Südwand. Mit anderen Worten: Der Standort ist im Sommer heiß und trocken. Da dort alle wärmeliebenden Pflanzen wie Tomaten, Auberginen ("Eierpflanzen"), Süßkartoffel und andere aber prächtig gedeihen, auch Rosmarin und Salbei direkt vor dem Fenster ohne Schutz den oberbayerischen Winter überleben, wollte ich gerne eine nicht zu empfindliche und nicht zu ausladende mediterrane Kübelpflanze zu meiner Topfpflanzen-"Garde" hinzufügen und diese ebenfalls draußen vor dem Fenster überwintern.

Anzeige


Gut geeignet schien mir die Feigensorte 'Violetta' auch Bayernfeige genannt. Sie soll bis -10°C und weniger frosthart sein, je nach Alter und ob mit oder ohne Schutz. Das müsste gerade so reichen. Und sollten kältere Nächte angesagt sein, würde ich Topf und Pflanze mit einem entsprechenden Schutz aus Vlies oder Noppenfolie versehen.

Was bisher geschah:

Als ich den Feigenbaum der Sorte 'Violetta' im Frühjahr von TOM-GARTEN* bekam, war er schon recht stattlich, hatte eine kleine Krone mit einigen großen Blättern und trug zwei Feigenfrüchte am Stamm. Ich pflanzte die Bayernfeige in den größten Terrakottakübel, den ich hatte, damit sie viel Erde als Wasser- und Nährstoffpuffer sowie als Wurzelschutz im Winter hat. Zudem sind Feigen eigentlich Tiefwurzler und das muss man im Topf vor allem am heißen Standort mit etwas mehr Substratvolumen ausgleichen.

Anzeige


'Violetta' ist nun schon seit über drei Monaten da. Sie hat sich als sehr hungrig und durstig erwiesen, hat mein Gießen und Düngen aber mit vielen neuen Blättern und mit zahlreichen neu gebildeten Feigenfrüchten belohnt. Sie macht mich Gärtnerin also sehr froh und ich bin gespannt, ob ich die vielen neuen Früchte tatsächlich noch dieses Jahr (Termin laut Sortenbeschreibung von Tom-Garten ist Oktober-November) ernten kann.

Die vielen Feigenfrüchte wurden seit etwa Mai gebildet. 
Ab September färbten sich die neu gebildeten Früchte langsam rot. Im Oktober konnte ich die ersten ernten.
Geschmacklich fand ich die Früchte der 'Violetta' recht gut, aber nicht herausragend. Ich empfand sie als nicht so aromatisch und intensiv wie die Früchte, die ich beispielsweise als Kind auf den Balearen direkt vom Strauch gegessen habe - die Erinnerung ist allerdings schon sehr alt und hat sich vielleicht im Laufe der Jahre ein bisschen schöngefärbt.

Aufgeschnittene Feigenfrüchte - Sorte 'Violetta'
Feige 'Violetta': Austrieb Anfang April 2019 nach der ersten Überwinterung im Freien auf der Südterrasse

Anzeige

Nachtrag 2019: 
Der Feigenbaum 'Violetta' hat seinen ersten Winter draußen überstanden. Allerdings war der Winter mild und der Kübel stand direkt am Haus vor einer Südwand, jedoch ganz ohne Kronen- oder Kübel-Winterschutz. Die Feige hat im Winter alle Blätter abgeworfen und die noch unreifen Feigen fielen im Frühjahr ebenfalls ab.

Nach der Überwinterung im Freien entfaltete die Feige 'Violetta' 
im Frühjahr gesunde Blätter und Fruchtansätze.

Im Sommer nach der Überwinterung: Anfang Juni sind die ersten 
Früchte ausgewachsen und beginnen als nächstes mit der Färbung.
Anzeige


Nachtrag Frühjahr 2020: 
Der Feigenbaum 'Violetta' hat auch den zweiten Winter draußen auf der Terrasse überstanden. Allerdings war auch dieser Winter mild. Die Feige hat im Winter alle Blätter abgeworfen. Die noch unreifen Feigen blieben dieses Mal bis April dran, aber entwickelten sich nicht weiter, so dass ich sie entfernte, da auch schon die neuen Feigen gebildet wurden.

Auch den zweiten Winter draußen hat die Feige 'Violetta' (Bayernfeige) gut überstanden.


Nachtrag Herbst 2020: 
Im Herbst waren wieder viele neue Früchte am Baum, von denen jedoch nur ein kleiner Teil ausreifte. Diese Bilder stammen von Mitte Oktober:

Feigen am Feigenbaum im Kübel im Oktober


Feigen Früchte


Nachtrag Mai 2021: 
Obwohl der Winter 20/21 teilweise ziemlich Biss hatte, sprich: recht kalt war, hat die Feige 'Violetta' ihren dritten Winter auf der Südseiten-Terrasse in Oberbayern draußen im Kübel gut überstanden und treibt jetzt im Mai sehr schön aus.


Anzeige


Nachtrag 10.06.2023: 
Meine Feige 'Violetta' ("Bayernfeige) musste ich wegen Bauarbeiten zum Überwintern an einen anderen Platz stellen und das tat ihr nicht gut: Die Triebspitzen und alle sichtbaren Knospen waren im Frühjahr erfroren und tot. Ich fürchtete schon das Schlimmste. Es hat lange gedauert, aber dann hat das Feigenbäumchen die Kraft gefunden, neue Knospen zu bilden. Normalerweise hat meine Feige 'Violetta' um diese Zeit auch kleine Früchte, aber im Moment bin ich schon dankbar für (überwiegend) gesunde Blätter.


'Violetta hat sich wieder ganz erholt und der Winter von 2023 auf 2024 war dann auch mild und der neue Austrieb geht bisher ganz normal voran.

Buchtipp zum Gärtnern in Töpfen:
Gestaltungs, Bepflanzungs- und Pflegetipps für Pflanzen in Töpfen, Kübeln und Kisten auf Balkon, Terrasse, im Eingangsbereich und anderswo: Bepflanzungen nach Jahreszeit und/oder Dauerbepflanzungen - dekorative, duftende Pflanzen, Pflanzen für Schmetterlinge, Bienen und Nützlinge und/oder Arten/Sorten für Selbstversorgeranbau in Pflanzgefäßen.

Gärtnern in Töpfen*
(Balkon, Terrasse, Garten gestalten,
Blumen und Gemüse nach Saison oder als Dauerbepflanzung)
Eva Schumann
Ulmer Verlag, Stuttgart
ISBN 3-8186-0635-8
Taschenbuch, 128 Seiten



* Werbelink

Das könnte Sie auch interessieren:

Anzeige